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Neue Pächter sind gefunden

Familie König übernimmt Hotel und Gastronomie auf dem Hofgut Imsbach

ArtikelbildIm kommenden Jahr geht der Hotel- und Gastronomiebetrieb auf dem Hofgut Imsbach bei Theley weiter. Diese frohe Botschaft konnten Reinhold Jäger, der Aufsichtsratsvorsitzende der Naturland Ökoflächenmanagement GmbH (ÖFM), der die Gebäude gehören, Eberhard Veith, der Geschäftsführer der Naturlandstiftung Saar (NLS), die für die Grundstücke auf der Imsbach verantwortlich zeichnet, und Bürgermeister Hermann Josef Schmidt kurz vor dem Christfest verkünden.
Mit der Familie König aus Marpingen wurden gleichzeitig die neuen Pächter des Hotel- und Gastrobetriebes vorgestellt, die nach Umbau- und Sanierungsmaßnahmen im kommenden Mai mit einem neuen Konzept an den Start gehen wollen.
Wie Anja und Stefan König und Katharina Chiarello-König erklärten, wird das Hofgut künftig auf drei Säulen fußen:
Neben dem Hotelbetrieb und dem Gastronomiebereich wird auch die Reithalle mit dem Thema Pferde künftig eine Rolle auf der Imsbach spielen.
Was die erste Säule, das Hotel angeht, wird es Änderungen geben:
Von den klassischen Hotelzimmern werden 20 (statt bisher 37) auf Drei-Sterne-Niveau erhalten bleiben. Hinzu kommen als Neuerung sieben Ferienwohnungen, wofür ein Teil des Hotels entsprechend umgebaut wird. Dieses neue Angebot soll sich laut Familie König an Paare und Familien richten, die den Landschaftspark, die Reitanlage und das Nordsaarland mit seinem Natur- und Freizeitangebot erkunden möchten. Übernachtung mit Frühstück sowie saisonal auch Halbpension sind hier auf einem mittleren Preisniveau möglich.
Änderungen soll es auch bei dem Gastrobetrieb gehen:
Hier setzt Familie König auf gut bürgerliches Niveau mit regionalen Produkten und einen Biergartenbetrieb für alle Naturliebhaber. Zudem soll der einstige Pferdestall eine zentrale Rolle spielen und als Bistro künftig mit ausgedehnteren Öffnungszeiten für die Gäste als eine zentrale Anlaufstelle bereit stehen. Natürlich wird das Hofgut Imsbach auch für Feiern, ob privat oder von Firmen genutzt werden können.
Angedacht ist zudem ein Hofladen, an dem regionale Produkte angeboten werden.
Zudem sollen regelmäßige Veranstaltungen Gäste auf die Imsbach locken. Denkbar sind laut Stefan König beispielsweise Märkte oder Musik-Events. Wie Eberhard Veith ergänzte, könnte dafür auch die große Halle dienen, die bereits Schauplatz der „Stallweihnacht“ war und Platz für 400 bis 500 Gäste bietet.
Als dritte Säule will Familie König die Reithalle und das Thema Pferde in ihr Konzept einbinden:
Neben Pferdesport für Kinder oder Jugendliche sollen in einem weiteren Schritt später Angebote zur Reittherapie und heilpädagogische Förderung mit dem Pferd folgen.
Wie Reinhold Jäger und Eberhard Veith betonten, habe Familie König von allen 15 Bewerbern das überzeugendste Konzept für Hotel und Gastronomie auf der Imsbach vorgelegt, wo der Betrieb seit August nach Kündigung der bisherigen Pächterin ruhte. Darum habe sich der ÖFM-Aufsichtsrat auch einstimmig für die Marpinger Familie entschieden, die u.a. bereits über umfangreiche Erfahrung im Bereich der Organisation großer Events verfüge.
Auch Hermann Josef Schmidt zeigte sich mit der Wahl zufrieden, da Hotel und Gastronomie künftig als Familienbetrieb geführt werden. Dies bedeute eine große Identifikation für die Betreiber mit ihrem Geschäft. Dabei hob er erneut die große Bedeutung des Hofgutes Imsbach für den Tourismus in der Gemeinde Tholey hervor. Mit knapp 6000 Übernachtungen seien zuletzt knapp 20 Prozent der Gäste in der Gemeinde Tholey auf das dortige Hotel gefallen.
Vor dem Hintergrund, dass die Gemeinde Tholey in den vergangenen Jahren ihr touristisches Potenzial kontinuierlich ausgebaut habe, habe der Gemeinderat sich darum auch mit einer Resolution für den Fortbestand des Hotel- und Gastronomiebetrieb auf der Imsbach stark gemacht.
Laut Reinhold Jäger habe diese Engagement letztlich auch den ÖFM-Aufsichtsrat beeindruckt.
Bevor es mit dem Hotel- und Gastrobetrieb los geht, müssen allerdings noch bereits laufende Umbau- und Sanierungsmaßnahmen abgeschlossen werden. Investiert werden dafür rund 500.000 Euro, die zu jeweils gleichen Teilen auf Vermieter und die neuen Pächter fallen.
29.12.2017





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